Dampf

Spielfilm
von
Oliver Dürr
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Im MIttelpunkt steht eine Familie, die sich auf Grund der herrschsüchtigen Mutter vor einem unüberbrückbaren Abgrund sieht, dem vermutlich nur durch den Tod entgangen werden kann. Die Mutter führt scheinbar nichtige, aber symbolträchtige Küchenaktivitäten durch, während sie den seit Jahren eingeschüchterten Vater zu unmenschlichen Verhaltensweisen zwingt. Dieser sieht sich ohnmächtig jeglicher Gegenwehr und kann sich erst in der aller größten Verzweiflung aus seiner Situation befreien. Die Tochter wurde vor mehreren Jahren in diese Situation hinein geboren und kennt ein Familienleben ausschließlich in der hier dargestellten Form. Sie sympathisiert stark mit dem Vater – ist der überdominanten Mutter gegenüber aber vollkommen machtlos. Der Vater ist es letztlich, der die Tochter aus diesem Dasein errettet, aber nicht ohne
ihr zeitgleich scheinbar beide Eltern zu rauben.